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Betreff optimieren heißt auch die Öffnungsrate steigern

Diese Tipps verhelfen Ihnen zu höheren Öffnungsraten

Betreff optimieren heißt auch die Öffnungsrate steigern

Betreff optimieren heißt auch die Öffnungsrate steigern

Wie der Betreff gestaltet werden kann, damit der Empfänger sich ärgert Ihre E-Mail nicht gelesen zu haben

Der einzig richtige E-Mail Betreff – hier finden Sie ihn leider nicht. Denn abhängig von den Empfängern, deren Erwartungen und Ihre Firmenideologie können ansprechende Betreffzeilen sehr unterschiedlich aussehen. Achten Sie also nicht allzu sehr auf Betreffzeilenlängen, sondern rücken Sie Ihren Inhalt in den Vordergrund. Folgend stellen wir ihnen ein paar Tipps vor, wie sie den Betreff gestalten können. Aber behalten Sie dabei bitte immer ihre Zielgruppe im Hinterkopf.

Prägnanter und verständlicher Betreff

Achten Sie darauf, dass ihr Betreff schnell und leicht zu erfassen ist. E-Mails werden gnadenlos aussortiert und kaum jemand nimmt sich Zeit eine E-Mail mit einem nicht verständlichen Betreff genauer unter die Lupe zu nehmen. Warum sollte sich der Kunde ärgern, wenn er Ihre E-Mail nicht ließt oder gar gleich löscht?

Konkreter statt allgemeiner Betreff

“Super Angebote” – ist nichtssagend. Versuchen Sie den Grund Ihrer E-Mail in den Vordergrund zu rücken. Warum wird der Kunde angeschrieben – ist er ein Neukunde, steht ein bestimmter Feiertag bevor, werden neue Produkte vorgestellt, etc.?

Personalisierung im Betreff

Einen Alten Hut, und trotzdem nicht zu unterschätzen, stellt die Personalisierung dar. “Maxi, nur noch 9 Tage zum Muttertag!” – kann sehr ansprechend wirken. Überlegen Sie sich, wie sich die Netiquette entwickelt hat, in welcher Beziehung Sie zu Ihren Kunden stehen. Ein Blumenversand spricht seine Kunden vielleicht eher mit Vornamen an, ein exklusiver Juwelier spricht seine Kunden wohl eher mit Nachnamen an.

Übrigens: Nicht immer nur der Name, sondern auch der Ortsname oder der Straßenname kann in den Betreff eingebaut werden. Seien Sie kreativ!

Spamfilter schauen sich den Betreff ganz genau an

Seien Sie sich auch darüber im Klaren, dass der Betreff auch eine Rolle für Spamfilter spielt. Gereihte Sonderzeichen und Handlungsermutigungen (“jetzt kaufen” oder “hier klicken”) sind absolut typisch für Spam – und sollen daher vermieden werden. Hier erfahren Sie mehr über Spamfilter und nach welchen Regeln sie vorgehen.

Und zu guter Letzt: testen, testen, testen.

Versuchen Sie verschiedene Betreffzeilen zu formulieren. Welche spricht Sie besser an? Sie können auch eine Test E-Mail verschicken und um die Meinung Ihrer Bekannten und Kollegen bitten.

Wenn Sie eine Versandsoftware nutzen die A/B – Splittests ermöglicht, dann führen Sie diese auch regelmäßig durch. Sie können beispielsweise Ihre E-Mail Kampagne mit den unterschiedlichen Betreffzeilen an 10 Prozent ihrer Kontaktliste schicken um dann die bessere Betreffzeile zu ermitteln. Den erfolgreichsten Betreff können Sie dann für die restlichen 90 Prozent nutzen.

Kommentare (2)

  1. Baerbel Kegler
    Aug 28, 2014

    dazu möchte ich jetzt doch einen Kommentar abgeben. Mich ärgern Betreffzeilen wie letzte Mahnung oder Ihre Buchhaltung. Das finde ich unverschämt, weil es zunächst erschreckt. Leider ist es heutzutage möglich, sich email Adressen ohne Namen zuzulegen. Wenn dann so eine email auch noch ins Postfach gelangt, ist es ärgerlich. Dann frage ich mich auch, wie das möglich ist. Ich bekomme monatlich von meinem Handyanbieter die Rechnung per email gesendet. In einer mail war dann eine riesige Summe fällig und mir total unklar. Als ich den Handyanbieter anrief um zu klären, wurde mir gleich gesagt, dass es eine gefälschte email ist und ich sie ignorieren soll. Offensichtlich wußten sie schon Bescheid. Dann sollten sie doch Anzeige erstatten. Solche Fälle schaden einfach allen ehrlichen Marketern.

  2. Sergei Brehm
    Sep 4, 2014

    Hallo Frau Kegler,

    das ist wirklich sehr ärgerlich. Leider werden namhafte Domains oft für Spam missbraucht. In der Regel landen diese aber nicht im Posteingang, da Dank DKIM, SPF usw. die E-Mail Provider sofort erkennen ob es sich um den Inhaber der Domain handelt oder ob es ein Missbrauch ist. Jedoch kommt es immer wieder vor, dass solche Mails es doch in den Posteingang schaffen.

    VG

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